Knöchelbandagen und Sprunggelenkbandagen unterstützen das Sprunggelenk
Durch seine Position und Lastübernahme kommt dem Sprunggelenk eine bedeutende Aufgabe im Bewegungsablauf zu. Der Fuss ist nämlich die Schnittestelle und Kontaktfläche vom Körper zum jeweiligen Untergrund auf dem man sich fortbewegt.
Durch die ständige Belastung des Knöchelgelenkes ist es nicht verwunderlich, dass gerade bei diesem Gelenk eine Vielzahl von Verletzungen auftreten können. Zu den häufigsten Verletzungsbildern gehören Frakturen des Sprunggelenkes und Verletzungen des Bandapparates. Oftmals kommt es auch zu den sogenannten Kombiverletzungen da die Knochenstruktur und die jeweiligen Bandstrukturen gemeinsam die Stabilität des Sprunggelenkes gewährleisten.
Diese Art von Verletzungen findet man sehr häufig im Sport durch erhöhte Belastungen während des Trainings. Auch in alltäglichen Situationen ist das Gelenk der Gefahr von Verletzungen ausgesetzt, wie z.B. ein einfaches Umknicken. Aus diesen Gründen gibt es eine Vielzahl von Behandlungsmöglichkeiten und Behandlungsmethoden die im Bereich des Sprunggelenkes eingesetzt werden.
Die Achillessehne als schwächstes Glied der Kette
Die größte und stärkste Sehne im Körper ist die Achillessehne. Diese bildet das Bindeglied zwischen Wadenmuskulatur und Sprunggelenk und muss sehr großen Belastungen standhalten. Die Sehne verläuft tailliert und ist an einer Stelle (Achillessehnen-Taille) dünner. Durch Überlastungen und Fehlbelastungen enstehen kleine Schädigungen im Bereich der Achillessehne, durch die es zu Rissen der Sehne kommen kann.
Auch altersbedingte Schädigungen der Sehnenstruktur können verschiedene Behandlungen erfordern. Gerade Achillessehnenbandagen können hierbei vorbeugend und therapierend wirken.
Könchelbandagen, Sprunggelenkbandagen und Orthesen als unterstützende Therapiemöglichkeit
Bei Verletzungen im Bereich des Sprunggelenkes bzw. des Knöchelgelenkes unterstützen Knöchelbandagen und Sprunggelenkbandagen die Gelenkstrukturen. Diese Knöchelbandagen und Sprunggelenkbandagen stabilisieren und unterstützen das Knöchelgelenk. Durch gezielte Kompression erreicht man zusätzlich einen schnelleren Heilungsprozess der Verletzung.
Häufig auftretende Verletzungsbilder im Fußgelenkbereich sind Bänderdehnungen, Bänderrisse, Verstauchungen und Überlastungssymptome durch sportliche Aktivität.
Gerade durch stumpfe und unebene Untergründe kommt es sehr häufig zu Verletzungen im Bereich des Knöchels. Auch hier können spezielle Bandagenkonstruktionen für ein deutlich höheres Sicherheitsgefühl sorgen.
Kaufberatung Knöchelbandagen, Sprunggelenkbandagen und Fußbandagen
Je nach Verwendung gibt es unterschiedliche Varianten von Knöchelbandagen. Ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal ist die Stabilität, die eine solche Sportbandage dem Sprunggelenk bietet. Ein weiteres Merkmal ist die Alltagtauglichkeit. In dieser Kaufberatung erhalten Sie Hinweise zu beiden Punkten.
Bei Knöchelbandagen gilt der Grundsatz, die passende Stabilität für die entsprechende Situation. Bei leichten Schmerzen bzw. leichtem Instabilitätsgefühl reicht meist eine komprimierende Knöchelbandage ohne zusätzliche Stabilitätselemente aus. Durch die Kompression wird die Muskulatur angeregt, was in den meisten Fällen auch zu einer verbesserten Stabilität führt.
Bei mittleren Schmerzen, Schwellungen und mittlerem Instabilitätsgefühl (sie fühlen sich beim Laufen unsicher) empfehlen wir eine Knöchelbandage, die eine Einwärtsdrehung des Fußes verhindert. Dazu sollten die Knöchelbandagen einen Teil des Mittelfußes und den unteren Unterschenkel umschließen.
Leider sehen sie von außen nicht, ob die Knöchelbandage zusätzliche Stabilitätselemente hat. Wir empfehlen bei eben beschriebenen Symptomen die Exoform Sprunggelenkorthese von Össur, einem der renommiertesten Hersteller von Sprunggelenkbandagen, Knöchelbandagen und Hilfsmitteln weltweit.
Diese bietet eine ausgezeichnete Stabillität und lässt sich bequem im Sportschuh tragen. Bei komplexen Verletzungen empfehlen wir Ihnen Sprunggelenkorthesen, die den Fuß nahezu ruhig stellen. Hier sollten sie jedoch Ihren Arzt aufsuchen, um Folgeschäden am Sprunggelenk zu vermeiden.











