Rückenschmerzen

Die Wirbelsäule, das Achsenorgan des Menschen besteht aus 7 Hals,- 12 Brust,- und 5 Lendenwirbeln, sowie dem Kreuzbein. Die Wirbel sind über die Wirbelgelenke und die Bandscheibe miteinander verbunden. Das Rückgrat ist ein kleines Wunderwerk, hält aufrecht, macht beweglich und schützt das empfindliche Rückenmark. Leider haben jedoch bereits 40% der erwachsenen Bevölkerung Probleme mit dem Rücken. Sie leiden unter chronischen Rückenschmerzen zum Teil mit Ausstrahlungen in die Beine und Bewegungseinschränkungen. Am häufigsten werden Beschwerden der Wirbelsäule durch Bandscheibenvorfälle und Wirbelgelenksarthrosen ausgelöst. Der vorzeitige Verschleiß der Wirbelgelenke (Arthrose) wird durch Arbeiten mit statischer Körperhaltung, Übergewicht, häufiges Heben schwerer Lasten, Traumata sowie Fehlhaltungen begünstigt. Aber auch Bewegungsmangel und schlaffe Bauch- sowie Rückenmuskulatur führen zu Rückenschmerzen. Rückengymnastik, stützende Bandagen und Orthesen, sowie die Stoßentlastung durch Einlagen können Linderung schaffen.

Bandscheibenvorfall:

Zwischen den einzelnen Wirbelkörpern befinden sich die Bandscheiben. Insgesamt besitzt der Mensch 23 dieser faserknorpeligen und flexiblen Verbindungen. Sie ermöglichen die Bewegung zwischen den einzelnen Wirbelkörpern und dämpfen Stöße. Durch dauernde Fehlbelastung kann es zum Verschleiß der Bandscheiben kommen. Dabei unterscheiden Mediziner 3 Grade der Bandscheibenvorfälle

Grad 1 Vorwölbung (Bandscheibenprotrusion) der Bandscheide in den Wirbelkanal hinein

Grad 2 Vorwölbung und Riss des Faserknorpelrings der Bandscheibe mit Austritt des „Bandscheibenkerns“

Grad 3 Vorwölbung, Riss und vollständiger Austritt des Bandscheibenkerns. In diesem Stadium ist der Kern aus der Bandscheibe ausgetreten und bewegt sich nun frei im Spinaltkanal.

Therapie:

Aus medizinischer Sicht wird zunächst alles unternommen, um eine Operation zu vermeiden. In frühen Stadien wird meist konservativ behandelt, d.h. Entlastung der Wirbelsäule, Änderung der Körperhaltung und schmerzstillende Medikamente. Besonders wichtig sind der Aufbau und die Dehnung der Muskulatur, um die Wirbelkörper zu entlasten. Rückenbandagen und Rückenorthesen leisten dabei eine wertvolle Unterstützung. Durch Ihre Konstruktion unterstützen sie die aufrechte Körperhaltung und helfen somit Schmerzen zu reduzieren- Grundlage für Bewegung und Muskelaufbau. Welche Rückenbandage oder Rückenorthese dir am besten hilft, wird häufig durch die Höhe bestimmt von der der Schmerz ausgeht (z.B. Lendenwirbelsäule oder Brustwirbelsäule) und durch die Ausprägung der Lordose (Krümmung der Wirbelsäule im Lendenwirbelsäulenbereich) sowie der muskulären Beschaffenheit. Generell gilt für leichte Schmerzen auch eine leicht stabilisierende Bandage, mit Stabilitätsgrad 1 zu wählen. Je komplexer die Erkrankung oder Verletzung ist, umso stärker sollte die Stabilisierung gewählt werden. Wir empfehlen bei leichten Schmerzen, Stabilitätsgrad 1.

Bei mittleren Schmerzen und normal ausgeprägter Lordose, Stabilitätsgrad 2

Bei ausprägten Schmerzen und starker Lordose, Stabilitätsgrad 3

Lumbalgie

Lumbalgie ist der medizinische Begriff für Rückenschmerzen mit unspezifischer Ursache. Häufig ist dieser Kreuzschmerz muskulär bedingt. Auch wenn die Herkunft nicht eindeutig klar ist, solltest du dennoch gegen den Schmerz angehen, da sonst die Gefahr besteht, dass dieser Schmerz chronisch wird (dauernd). Es ist nicht ausreichend mit Schmerzmitteln gegen die Symptome zu kämpfen. Du musst an der Urasche beginnen. Das heißt arbeite an deinen Bewegungsabläufen, verändere deine Körperhaltung, dehne und kräftige deine Rückenmuskulatur und baue zudem deine Bauchmuskulatur auf. Um dich dabei zu unterstützen solltest du Rückenbandagen oder Rückenorthesen zu Unterstützung anlegen. Diese helfen dir dabei deinen Rücken vor zu starken Belastungen und unphysiologischen Bewegungen zu schonen. Welche Rückenbandage oder Rückenorthese dir am besten hilft, wird häufig durch die Höhe bestimmt von der der Schmerz ausgeht (z.B. Lendenwirbelsäule oder Brustwirbelsäule) und an der Ausprägung der Lordose (Krümmung der Wirbelsäule im Lendenwirbelsäulenbereich) sowie der muskulären Beschaffenheit. Generell gilt für leichte Schmerzen auch eine leicht stabilisierende Bandage, mit Stabilitätsgrad 1 zu wählen. Je komplexer die Erkrankung oder Verletzung ist, umso stärker sollte die Stabilisierung gewählt werden. Eine Empfehlung haben wir weiter oben im Text bereits gegeben. Eine Empfehlung haben wir weiter oben im Text bereits gegeben.

Lumboischialgie

Lumboischialgie ist der medizinische Begriff für Rückenschmerzen mit unspezifischer Ursache, die auch in das Bein ausstrahlen und dort für Schmerzen oder Lähmungserscheinungen sorgen. Die Schmerzen strahlen entlang des Ischias Nervs aus und sind meist auf der Hinter- und Außenseite des Beins spürbar. Auch hier gelten die Empfehlungen, die du weiter oben im Text unter Lumbalgie findest.

weitergehende Informationen zum Thema Bandagen für den Rücken findest du hier>>>



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